Fragilität
AbstractDie Fotos, welche gemacht wurden, verkörpern sehr persönliche Geschichten. Diese sind aber Geschichten, mit welchen sich Millionen von Personen identifizieren können. Mit Hilfe von Models inszenierte ich Portraits, die, die Bedeutung der Hoffnung auf einen Neubeginn transportieren.
GeschichteMigrant:innen in der Schweiz gehören nach wie vor zu marginalisierten Personengruppe. Obwohl die Schweiz bereits eine lange Migrationsgeschichte hinter sich hat und viele dieser Personen zum heutigen Wohlbefinden der Schweiz beigetragen haben, werden Sie oft nicht toleriert, was zu Diskriminierung- und Rassismus Erfahrungen führt. Zudem ist der Aspekt des Klassismus ebenfalls elementar, denn Menschen mit Migrationshintergrund sind in der Nation, in welcher sie leben, systematisch benachteiliget. Eines führt zum anderen. Diese marginalisierten Menschen zählen zur schwächsten Sozioökonomischen Gruppe schlechthin. Das sind nur die gröbsten Gründe, warum Sie vulnerabel sind. In meiner Arbeit möchte ich darauf hinweisen, dass sich Personen, mit ähnlichen Geschichten wie meine Familie, welche sich tagtäglich unter Beweis stellen, nicht per se fragil sind. Die Umstände zwingen Sie nicht in voller Freiheit ihr Leben sorgenfrei zu leben.
Ich habe mich entschieden mich auf die ehemaligen Arbeiterviertel in Zürich Aussersihl zu fokussieren. Die drei Quartiere, Langstrasse, Lochergut und Hardau sind heute stark gentrifiziert. Früher waren es aber Quartiere in denen Menschen aus der Arbeiterklasse ihren Wohnraum fanden. Ein weiterer Aspekt, dass die Lebensumstände zur Fragilität und Vulnerabilität marginalisierter Menschengruppen zwingen.